Alphabit - Soziologie mit Kafka

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Alphabit


Copyright by Sonny Sonntag (sonnyart@freenet.de)

Der Alphabit kommt in der Informationsgesellschaft bestens zurecht. Er hat die Fingerspitzen am PC, tummelt sich im Internet und arbeitet vergnügt mit der KE, der künstlichen Emotion. Er ist ein Dompteur für den Lebendigkeitsneid eines modernen Roboters.
Dabei ist der Alphabit kreativ und konstruktiv teamfähig. Er ist spielerisch wohlwollend emotional zu sich und anderen.

Unsere Welt wird durch rasante Technikentwicklung geprägt. Sie wird aus bitteren Erfahrungen heraus als künstlich bezeichnet. Ihre Organisation und die individuelle menschliche Emotion können nämlich nicht „von Natur aus" in Harmonie sein - vielmehr wächst mit der Komplexität neben der Steuerbarkeit auch die Störbarkeit. Es bedarf einer gezielten Anstrengung, um immer wieder von neuem Harmonie zu erschaffen. Wo dies gut gelingt, wie schon seit Jahrhunderten im Umgang mit Musikinstrumenten, dort ist die Freude darüber bei allen Lebewesen groß. Das wohltemperierte Klavier und die gedruckten Noten einer angenehmen Melodie passen zusammen.

Musikinstrumente und Norten sind ein Vorgänger jener exquisiten Hard- und Software, die nicht nervt. Dazu muss der Programmierer technisch versiert und gesellschaftlich engagiert sein – können. Der Musiker – dem seine Lebensumstände (sprich: die Machtpolitik) ein Instrument und eine gewisse Muße gestatten – kennt und verbindet alles im Rahmen der Harmonielehre. So ist der Musiker ein Vorgänger des Alphabit.

 
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