Ich beherrsch' mich ja sonst immer - Soziologie mit Kafka

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Ich beherrsch' mich ja sonst immer

Als Mensch biege und verbiege ich mich unter allerlei Belastungen. Da brauche ich ganz natürlich einen Ausgleich. Ich meine ja nur diesmal, denn "Ich beherrsch' mich ja sonst immer". Sieht doch jeder halbwegs ehrliche Mensch. Wenn ich mir in der Kneipe noch ein Bier gönne, sonst nichts, na ja und noch einen Schnaps, eine Bulette oder so, dann trage ich doch gleich zu mehreren Arbeitsplätzen bei. Ich finde es sowieso spitzbübig natürlich, Gelegenheiten zu nutzen. Anders gelingt doch kaum eine Evolution. Ich meine ja nur, dass man auf dem Affenhügel im Zoo mal den Oberaffen betrügt, ähnlich in einer Operette, oder auf einem Kongress nur mal so im Zimmer nebenan zu zweit doppelt so wach ist, als sonst. Das unterscheidet den aktiv modernen Menschen vom passiv vor sich hin modernden. Keine Kopier-Reiterei: Jeder darf den Spruch auf Parties, in Familien, bei Schägereien (bitte nur in Zeitlupe pantomimisch) usw. frei verwenden.  

 
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